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Laufstrecken im Süd- und Oberharz


     Bad Sachsa - Ravensberg:  10 km

Die Strecke führt teils auf Straßen, teils auf unbefestigten Waldwegen vom Pädagogium über den Katzenstein zum Ravensberg (Hinweis für Funkamateure: Bis Mitte der 90er Jahre der Standort von DK0SF) und über Eulingswiese wieder zurück. Auch bei nassem Wetter ist sie gut zu laufen. Einsteigen kann man am Parkplatz neben dem Schülerdenkmal vor dem Pädagogium in Bad Sachsa. Wegen des Anstiegs vom Schmelzteich bis auf den Ravensberg mit einer Länge von 3 km, gut 300 Höhenmetern und durchschnittlich mehr als 10% Steigung sollte man eine gute Kondition mitbringen. Empfehlenswert ist es auch, am Anfang noch eine Runde um den Schmelzteich (ca. 600 m) einzulegen, damit die Muskulatur für den ersten starken Anstieg zum Katzenstein ausreichend warm ist.

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     Bad Sachsa - Steinatal - Stöberhai - Ostertal:  17,6 km

Die Strecke führt teils auf befestigten, teils auf unbefestigten Waldwegen vom Pädagogium über den Brand in das Steinatal. Das Tal steigt sanft bis fast zum Stöberhai hin an. Wenn man will, kann man dort der Straße bis ganz nach oben folgen oder gleich wieder Richtung Bad Sachsa zurück laufen. Der Rückweg lässt sich gut variieren, indem man über Eulingswiese oder den Ravensberg läuft. Einsteigen kann man am Parkplatz neben dem Schülerdenkmal vor dem Pädagogium in Bad Sachsa, an den Tennisplätzen oberhalb des Schmelzteichs oder am Sportplatz im Steinatal.

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     Bad Sachsa - Priorteich - Roßkopf:  9,5 km

Abwechslungsreiche Waldstrecke östlich von Bad Sachsa. Mit Ausnahme des Radwegs entlang der L 604 (Asphalt) auf unbefestigten Waldwegen. Im Bereich des Priorteichs kann es bei nassem Wetter morastig werden. Alle Steigungen finden sich nördlich der Straße. Einsteigen kann man an den Ortsrändern von Bad Sachsa und Walkenried oder am Parkplatz Priorteich. Die vielen Teiche in dieser Gegend wurden von den Mönchen des Zisterzienserklosters in Walkenried zur Fischzucht angelegt.

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     St. Andreasberg - Sonnenberger Graben - Oderteich - Rehberger Graben:  14,3 km

Ausgehend vom Parkplatz gegenüber dem Internationalen Haus nördlich von St. Andreasberg folgt man zunächst dem Sonnenberger Graben auf einem schmalen, unebenen Pfad. Später zweigt rechts ein Forstweg ab, der über den Sonnenberg nach Sonnenberg führt. Dort quert man die Straße und läuft im Wald teils auf Stegen, teils auf unebenem Grund parallel zu ihr bis zum Oderteich. Vor dem Damm ist wieder die Straße zu queren und dann geht es einen befestigten Weg hinunter zum Anfang des Rehberger Grabens. Dem folgt man auf einem Forstweg bis kurz hinter das Rehberger Grabenhaus (Waldgaststätte), wo in einer Kehre ein befestigter Weg den Hang hinauf zum Parkplatz zurückführt.

Sonnenberger Graben, Rehberger Graben und Oderteich sind Zeugen der Bergbauvergangenheit des Harzes. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das in ihnen aufgefangene und geleitete Wasser in den St. Andreasberger Bergwerken genutzt, um Fahrkünste und Maschinen anzutreiben. Noch heute werden damit in der Grube Samson Generatoren betrieben, die bis zu 70% des Energiebedarfs der Bergstadt liefern. Der Oderteich ist die älteste Talsperre Deutschlands.

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     Kaiserweg:   Bad Harzburg - Oderbrück - Königskrug - Walkenried:  41 km   

Auf den Spuren von Heinrich IV. einmal über den Harz! Zwischen Bad Harzburg und Walkenried quert ein uralter Handelsweg das Gebirge. Als der deutsche König und spätere Kaiser Heinrich IV. (der, der nach Canossa ging) im August des Jahres 1073 von aufständischen Sachsenheeren in seiner Harzburg belagert wurde, flüchtete er auf diesem Weg vor seinen Feinden durch die Urwälder des Harzes.

Diese Strecke ist sowohl vom historischen Hintergrund, wie auch vom einmaligen Landschaftserlebnis her äußerst reizvoll. Wenn man, wie schon Heinrich, an der Harzburg starten will, kann man die ersten Höhenmeter auf den Burgberg in Bad Harzburg bequem mit der Seilbahn zurücklegen. Das mag zwar unsportlich erscheinen, ist aber schön. Puristen können ja hinauflaufen. Von der Harzburg aus läuft man zunächst in Richtung Molkenhaus. Wenn man sich nach ein paar Kilometern im Nationalpark befindet, dann ist der Kaiserweg auch als solcher gut ausgeschildert. Das erste Drittel geht es bis zum Brockenfeld immer wieder spürbar, aber moderat bergauf. Gut 400 Höhenmeter sind hier zu überwinden. Ohne nennenswerte Steigungen geht es über Oderbrück weiter nach Königskrug. Bis dahin sind es ca. 20 km. Die Qualität der Wege ist stark unterschiedlich und variiert zwischen befestigten Forststraßen und schmalen Pfaden mit Crosscharakter. Die weitere Strecke von Königskrug nach Walkenried habe ich noch nicht durchgängig erkunden können. Sie verläuft um Braunlage herum, auf dem Bergrücken zwischen Wieda und Zorge durch bis zur Klosterruine in Walkenried.

Als Startpunkte eignen sich die in die Kartenausschnitte eingetragenen Parkplätze. Zwischen Walkenried und Bad Harzburg bestehen sehr gute Bus- und Bahnverbindungen. Während man mit der Bahn um den Harz herum fahren muß, kann man mit dem Bus auch Königskrug und Oderbrück erreichen (von Walkenried oder Bad Sachsa aus mit Umsteigen in Hohegeiß). Wenn man nur den Nordabschnitt laufen möchte, kann man das Auto in Königskrug oder Oderbrück abstellen und mit dem Bus direkt nach Bad Harzburg fahren. Dort steigt man am Berliner Platz aus und läuft durch den Kurpark wenige hundert Meter zurück zur Talstation.

   Karte Nordabschnitt (84 KB)     

   Karte Südabschnitt (95 KB)     

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     Oderbrück - Brocken   7,5 km

Vom Parkplatz in Oderbrück folgt man dem Kaiserweg knapp 2 km in nördlicher Richtung. Dann hält man sich rechts in Richtung "Dreieckiger Pfahl". Ab da geht es auf dem Kolonnenweg der ehemaligen DDR-Grenze in Richtung Brocken. Nach einem steilen Anstieg an der Brockenbahn entlang bis zur Brockenstraße und auf dieser zum Gipfel. Insgesamt sind 350 Höhenmeter zu überwinden.

Der Weg führt in den Nationalparken Harz (Niedersachsen) und Hochharz (Sachsen-Anhalt) durch Hochmoore bis zur Kuppe des Brockens, die oberhalb der Baumgrenze liegt. Das Klima dort oben entspricht alpinem Klima in 1.900 m Höhe: deshalb sollte man immer etwas Warmes zum Überziehen dabei haben.

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    Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen

Alle Karten auf dieser Seite basieren auf der CD-ROM Top50 Niedersachsen / Bremen, erhältlich im Buchhandel oder direkt von der Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen in Hannover.

Weitere Routen als Overlays für Radler, Wanderer, Reiter und Kanuten findet man im niedersächsischen Freizeitportal GeoLife.de.

Bestellinformationen:

Bezeichnung ISBN - Nummer Preis
CD-ROM Top50 Niedersachsen / Bremen 4.0, Ausgabe 2003 3-89435-990-0 49,00 €

Weitere Informationen zur Region:

Nationalpark Harz  

Nationalpark Hochharz

Laufwetter im Südharz

Bad Sachsa 

Harzer Schmalspurbahnen 


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